Die Unsinnigkeiten des Lebens

 

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Kapitel 4: Castingshows – Die mediale Apokalypse

nun denn….einigen leuten könnte es mal ganz gut tun den englischunterricht zu besuchen. doch stattdessen brechen sie die schule ab, in der hoffnung ihre berufliche karriere als tänzer/comedian/model oder popstar zu verwirklichen…..und darum:

Kapitel 4: Castingshows – Die mediale Apokalypse

ich sitze mal wieder vorm fernsehn und denke nichts böses, da ja der talk-und richternachmittag um 20uhr schon beendet ist, als plötzlich D! auf dem bildschirm erscheint…ahhhh….popstars.
die jüngsten von ihnen sind 16…aber dann dürfen sie auch erst. cool (oder je nach geschlecht wenig) anziehen und ab zur ersten castingshow. was mit popstars anfing hat mittlerweile dimensionen angenommen, die selbst george orwell in 1984 nicht voraussehen konnte. Vom model hin zum tänzer bis zum popstar wird nun alles in der öffentlichkeit gecastet. doch bei dieser grandiosen idee sind 3 grundlegende dinge falsch gelaufen, die ich nun der weltöffentlichkeit zeigen möchte.

1. die jury

man sollte davon ausgehen, dass wenn man eine musikband gründen will oder einen popstar sucht, dies im sinne der guten musik geschieht. doch wie soll eine band entstehen, von denen man sich dauerhaften erfolg verspricht, wenn bereits die inkompetente jury von musik keine ahnung hat. rätselthaft bleibt es da doch, wie ein dieter bohlen über talent entscheiden darf oder nina hagen über das styling. Was soll denn da raukommen? und somit ist es nicht verwunderlich, dass der erfolg dieser bands nach einem song wieder verklungen ist. Somit kann man castingshows als die größte one-hit-wonder fabrik bezeichenen, denn es ist echt ein wunder, dass sie damit erfolg haben.

2. das aufmerksamkeitsdefezit der bewerber

oke, denjenigen, die am ende durchkommen möchte ich keinen vorwurf machen, aber wenn man mal so guckt, wer da sonst so vor die kamera tritt mit der ernsthaften annahme talent zum singen zu haben, ist echt unglaublich. Umso unglaublicher, dass einige von ihnen damit weiterkommen (kübelböck, lorenzio) quasi die qouten-asis, die das extrem niedrige, aber in gewisser weise auch amüsante niveau der ersten folgen halten sollen.
Sobald die kamera läuft machen sie alles, um den fokus auf sich zurichten. Entweder sie erscheinen in unterwäsche zum casting, um ein kind von dieter bohlen zu kriegen, um danach eine eigene fernshesendung zu bekommen oder sie singen töne, deren existenz man uns zur eigenen sicherheit verschwiegen hat…und ganz fantastsich ist dann das betteln, wenn die jury ihnen mitteilt, was bereits der beste freund vorher gesagt hatte, in der hoffnung noch einmal vor der kamera die bundesrepublik in angst und schrecken versetzen zu dürfen. oh gott….

3. gutaussehend zum popstar

es ist erschreckend, wie sehr die gesangstalent vom aussehen abhängt. trotz tausender sendung, in denen die jury immer härter wird (was eigentlich bedeutet, dass sie immer weniger kompetenz hat, aber dafür die bewerber runtermacht), hat es noch keine dickliche oder hässliche person zum sieg geschafft. somit haben uns diese shows gezeigt, dass talent abhängig vom aussehen ist…so wird neuerdings auch bei der anmeldung nach dem gewicht gefragt, um das gesangstalent schon mal grob einzuordnen.

nun wissen sie als leser auch, warum ich noch nie bei einer castingshow war…mir fehlt einfach das aussehen um singen zu können und die oberweite um dies bei herrn bohlen zu kompensieren….

leute…spielt lieber sing star!!!…macht euch vor euren freunden zu affen und nicht vor der ganzen welt, denn eure freunde mögen euch noch anschließend….fragt mal den daniel, was er davon hatte im dschungelcamp….rache ist süß^^

4.12.06 12:11
 


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